Atemwegsmanagement
Management der Atemwegsverlegung


Lernziele

Freimachen und
Sichern der Atemwege

Management der Atemwegsverlegung





Das Heimlich-Manöver stellt eine risikobehaftete Maßnahme dar, die nur bei drohendem Ersticken und nicht durch den Laien angewendet werden sollte. Die Arme des Helfers werden dabei von hinten um den Brustkorb des Patienten und die Hände des Helfers auf den Oberbauch gelegt, diese fassen sich gegenseitig. Auf Brustkorb und vor allem den Oberbauch des Patienten wird dann in mehreren Stößen Druck ausgeübt, so daß durch den erhöhten Druck im Thorax der Fremdkörper aus der Trachea geschleudert wird. Am Kopf des Patienten inspiziert möglichst ein zweiter Helfer den Rachenraum, um den Bolus manuell oder mit der Magill-Zange zu entfernen. Das Heimlich-Manöver sollte bei Bewußtlosigkeit und Atemwegsverlegung durch einen Laienhelfer nicht durchgeführt werden. Die Durchführung ist sehr komplex und beinhaltet einige Komplikationen. Bei bereits eingetretener Bewußtlosigkeit soll der Laienhelfer lediglich die Basisreanimation durchführen. Durch die intrathorakale Druckerhöhung könnte der Fremdkörper aus den oberen Luftwegen entfernt werden.

 

 

 

 

 

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