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Beatmung Ziel
der Beatmung ist die optimale
Oxygenierung des Notfallpatienten. Die
Beatmungshübe sollten 700-800 ml
bei Mund-zu-Nase/zu Mund-Beatmung und
400-600 ml bei Masken-Beutel-Beatmung
betragen. Da diese Volumina
natürlich im Notfall nicht zu
messen sind, sollte auf eine
ausreichende Thoraxexcursion bei
Beatmung geachtet werden. Mit
dem Inhalt des Beutels (zwischen 1,3 l und 1,7 l) sollten
beim Patienten Atemhubvolumina von 0,4 0,6 l erreicht
werden. Um dem Patienten eine möglichst hohe Sauerstoffkonzentration
in der Einatemluft zukommen zu lassen, sollte nach Möglichkeit
immer ein Sauerstoffanschluß in Verbindung mit einem
Reservoirbeutel oder einem Demand-Ventil mitverwendet werden. Die
korrekte Anwendung des C-Griffes
gewährleistet bei richtiger
Maskenwahl eine ausreichende
Dichtigkeit für die Beatmung.
Daumen und Zeigefinger bilden dabei ein
C über dem Gesicht des Patienten,
die restlichen Finger überstrecken
den Kopf und erleichtern so die
Beatmung. Der Atemstoß sollte
nicht zu heftig, sondern langsam und
sanft (mind. 2 Sekunden) abgegeben
werden, da es sonst zu Druckspitzen in
den oberen Atemwegen kommt, die zur
Öffnung des Ösophagus
(Verschlußdruck ca. 15 cm H2O
beim komatösen Patienten) und
damit zur Überblähung des
Magens führen können. Die
Atemfrequenz sollte ca. 12-15 Hübe
pro Minute betragen. Ist
ein Patient intubiert, die korrekte
Lage des Endotrachealtubus verifiziert
und dieser geblockt sowie fixiert, kann
die Beatmung über den Tubus
erfolgen. Nach Blocken des
endotrachealen Cuffs besteht nun keine
Aspirationsgefahr mehr, die Atemwege
sind gesichert, es kann im Bedarfsfalle
über den Tubus abgesaugt werden.
Grundsätzlich kann nun ein
Beatmungsbeutel mit Sauerstoffanschluss
und Reservoir angeschlossen und der
Patient manuell beatmet
werden. |
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