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Elektrotherapie
von
Herzrhythmusstörungen Unter
Notfallbedingungen unterscheidet sich die
Kardioversion von der Defibrillation in zwei
Punkten: 1. Die
Stromapplikation wird mit der R-Zacke des EKG`s
synchronisiert, um eine Energieentladung
während der vulnerablen Phase des Herzens
(T-Welle) zu vermeiden, welches sonst
Kammerflimmern auslösen könnte.
2. In der
Regel ist die Wahl einer geringeren Energiemenge
möglich. Üblicherweise wird mit 100 J
/200 J/300 J/360 J kardiovertiert, mit Ausnahme
der polymorphen ventrikulären Tachykardie,
die initial bereits mit 200 J kardiovertiert
wird und der paroxysmalen
supraventrikulären Tachykardie und
Vorhofflattern, bei der die initiale Energie nur
50 J betragen sollte. Trotz geringerer
Energiemengen ist meist eine Analgosedierung des
Patienten notwendig, sofern dies aufgrund des
Zeitdrucks bzw. der instabilen Hämodynamik
möglich ist, oder aufgrund einer
Bewußtlosigkeit noch nötig ist.
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