Erweiterte Maßnahmen der CPR
Lernziele


Lernziele

Intubation und
intravenöser
Zugang

Pharmakotherapie


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Folgendes werden Sie kennenlernen:

Nach Durchführung des diagnostischen Blockes und der Basismaßnahmen der CPR (Freimachen und Sichern der Atemwege, Beatmung und Herzdruckmassage), sowie ggf. frühzeitig durchgeführter Defibrillation ist die zügige Einleitung erweiterter Maßnahmen zur CPR (ACLS = Advanced Cardiac Life Support) anzustreben. Diese Maßnahmen werden von speziell ausgebildeten Rettungsassistenten (Paramedics in den USA) bzw. Notärzten in arztgestützten Rettungssystemen durchgeführt.

Hauptziele der Pharmakotherapie in Rahmen der Reanimation bzw. des ACLS (Advanced Cardiac Life Support) sind die Beeinflußung der Hämodynamik und die Wiederherstellung einer spontanen Kreislauffunktion, die Optimierung der Herzarbeit sowie die Behandlung von Arrhythmien.
Das derzeit wichtigste Medikament des ACLS-Algorithmus für Asystolie, pulslose elektrische Aktivität und Kammerflimmern/pulslose ventrikuläre Tachykardie ist Adrenalin und als denkbare Alternative bei Kammerflimmern jetzt auch Vasopressin (zur Zeit ist noch kein zugelassenes Präparat in Deutschland erhältlich). Wichtige, in speziellen Fällen indizierte Medikamente sind Atropin, Amiodaron, Lidocain und andere Antiarrhythmika (z.B. Ajmalin, Magnesium). Die Indikation zur Pufferung mit Natriumbikarbonat wird in der präklinischen Therapie heute streng gestellt.
An dieser Stelle soll nochmal errinnert werden, daß Sauerstoff das „Reanimationsmedikament Nummer Eins“ darstellt und frühest möglich (im Rahmen des BLS) zur Anwendung kommen muß.

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