Spezielle Reanimationssituationen
Stromunfall


Lernziele

Stromunfall

Ertrinkungsunfall

Hypothermie

Schwangerschaft

Reanimation im
Kindes und
Kleinkindesalter


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Stromunfälle werden eingeteilt in Nieder- und Hochspannungsunfälle, die beide etwa gleich häufig auftreten. Von Hochspannungsunfällen spricht man bei Spannungen über 1000 V, d. h. Unfälle mit Haushaltsstrom sind Niederspannungsunfälle.

Dabei ist insbesondere die Stromstärke und die Dauer ihrer Einwirkung für die Gefährlichkeit eines solchen Ereignisses von Bedeutung, weniger die Höhe der Spannung und der Widerstand. Ab einer Stromstärke von 10 mA kann es zu Muskelkontraktionen kommen, welche ein Loslassen des Leiters unmöglich machen und damit die Einwirkzeit des Stromes erhöhen.

Stromstärken ab 100 mA führen in der Regel zu Kammerflimmern.

Wechselstrom ist für das Herz gefährlicher als Gleichstrom, da hierdurch leichter Kammerflimmern ausgelöst werden kann.

Zudem können höhere Stromstärken durch eine Dauerkontraktion der Atemmuskulatur zu einem Atemstillstand führen.

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