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Spezielle
Reanimationssituationen
Ertrinkungsunfall
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Lernziele
Stromunfall
Ertrinkungsunfall
Hypothermie
Schwangerschaft
Reanimation
im
Kindes
und
Kleinkindesalter
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Beim
Ertrinken kommt es zunächst zu einem
Laryngospasmus, der ein Aspirieren von Wasser
verhindert. Bei etwa 10-15% aller
Ertrinkungsopfer bleibt dieser bestehen, es kann
zum sog. trockenen Ertrinken kommen. Meistens
löst sich aber nach einiger Zeit dieser
Laryngospasmus durch Hypoxie, und Wasser tritt
in die Lungen ein.
Wird
der Patient nach diesem Ereignis wiederbelebt,
so tritt, meist in der darauffolgenden Nacht,
sowohl beim Süß- als auch beim
Salzwasserertrinken ein Lungenödem auf
(sog. "sekundäres Ertrinken"). In beiden
Fällen muß mit einem sekundären
Nierenversagen durch die vorangegangene
Kreislaufdepression gerechnet werden.
Die
beim Süßwasserertrinken
darüberhinaus gefürchtete
Hämolyse ist jedoch sehr selten.
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