Spezielle Reanimationssituationen
Ertrinkungsunfall


Lernziele

Stromunfall

Ertrinkungsunfall

Hypothermie

Schwangerschaft

Reanimation im
Kindes und
Kleinkindesalter


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die wichtigste Erstmaßnahme nach einem Ertrinkungsunfall ist das Freimachen der Atemwege und die möglichst frühzeitige Beatmung, wenn möglich noch im Wasser.

Ein Entfernen des Wassers, z.B. durch "auf den Kopf stellen" des Patienten, wird nicht empfohlen, da die Flüssigkeit innerhalb kürzerster Zeit über die Alveolen resorbiert wird und die vorher genannte Methode das Risiko des Erbrechens mit nachfolgender Aspiration in sich birgt. Auch das Heimlich-Manöver ist beim Ertrinkungsopfer nicht anzuwenden.

Die Reanimationsbemühungen erfolgen dann in gewohnter Weise, wobei auf eventuelle Begleitverletzungen (Cave: HWS-Frakturen nach Sprung in seichtes Wasser) und die meist vorhandene Hypothermie geachtet werden muß. Letztere kann sich aufgrund ihrer kardio- und zerebralprotektiven Eigenschaft auch positiv auswirken, bei unterkühlten Kindern mit Kreislaufstillstand wurden bis zu 40 Minuten unter Wasser ohne neurologische Folgeerscheinungen überlebt.

 

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