Herzrhythmusstörungen
Tachykarde Rhythmusstörungen

Lernziele


Arrhythmien
u. EKG-Diagnostik

Ursachen
EKG-Diagnostik


Tachykarde
Rhythmusstörungen

Sinustachykardie
PSVT
Vorhofflattern
Vorhofflimmern
SVES
Monotope VES
Polytope VES
Bigeminus
Couplets
R-auf-T-Phänomen
Einteilung nach LOWN
VT, VTach
Torsade de Pointes
Kammerflimmern


Bradykarde
Arrhythmieformen

Sinusbradykardie
Sick-Sinus-Syndrom
AVB I
AVB II-1
AVB II-2
AVB III
Asystolie
PEA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Polytope ventrikuläre Extrasystolen (VES)

Therapie:

Für vereinzelte polytope VES ist in der Regel keine erweiterte notfallmedizinische Therapie erforderlich. Besteht jedoch Anhalt für eine akute Herzerkrankung, insb. eine myokardiale Ischämie, stehen Erhöhung des Sauerstoffangebotes und Verminderung des myokardialen Sauerstoffverbrauchs im Vordergrund therapeutischer Bemühungen (Vergleiche Therapie bei Herzinfarkt).

Basistherapie:



  • Sauerstoffgabe
  • Kontrolle der Vitalfunktionen, Monitoring
  • Schaffen eines periphervenösen Zuganges



Erweiterte Therapie






Cave



Polytope ventrikuläre Extrasystolen sind gefährlicher als monotope, da sie ein Anzeichen größerer elektrischer Instabilität des Ventrikelmyokards sind. Es besteht die Gefahr, daß die polytopen ventrikulären Extrasystolen in Kammertachykardien bzw. Kammerflimmern übergehen.




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