Prähospitales Management von Traumapatienten
Grundlagen


Lernziele

Grundlagen

Algorithmus
"Präklinisches
Polytrauma-
Management"

Algorithmus "Organisatorisches
Management bei
Unfallereignissen"

Die Bedeutung
medizinischer
Algorithmen
für die Notfallmedizin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Im initialen Intervall der prähospitalen Akutversorgung des traumatisierten Patienten steht die Sicherung der Vitalfunktionen im Vordergrund. Nach eventuell indizierter Blutstillung und schnellstmöglicher Stabilisierung der Kreislaufsituation hat die Atemwegssicherung und eine adäquate konsekutive Ventilation absolute Priorität.

Traumapatienten imponieren, im Gegensatz zum übrigen notfallmedizinisch versorgten Patientenkollektiv, als außergewöhnlich jung (im Mittel etwa 30 Jahre) und werden nicht selten aus dem Status der vollkommenen Gesundheit mit dem Trauma konfrontiert. Rettungskräfte finden deshalb häufig initial einen mehr oder weniger kompensierten, bzw. kompensiert erscheinenden Mehrfachverletzten nach schwerem Trauma vor.

Hier bedarf es einer äußerst differenzierten Risikobeurteilung zur Indizierung der entsprechenden (not)-ärztlichen Therapiemaßnahmen. Zumeist liefert vor allem der Unfallmechanismus wertvolle Hinweise auf das Ausmaß der potentiellen Verletzungsschwere und der stattgehabten Gewalteinwirkung. Daher muß dieser vom erstversorgenden (Not)-arzt immer exakt dokumentiert und an die aufnehmende Klinik weitergegeben werden.

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