Prähospitales Management von Traumapatienten
Lernziele


Lernziele

Grundlagen

Algorithmus
"Präklinisches
Polytrauma-
Management"

Algorithmus "Organisatorisches
Management bei
Unfallereignissen"

Die Bedeutung
medizinischer
Algorithmen
für die Notfallmedizin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Folgendes werden Sie kennenlernen:

Im initialen Intervall der prähospitalen Akutversorgung des traumatisierten Patienten steht die Sicherung der Vitalfunktionen im Vordergrund. Nach eventuell indizierter Blutstillung und schnellstmöglicher Stabilisierung der Kreislaufsituation hat die Atemwegs-Sicherung und eine adäquate konsekutive Ventilation absolute Priorität.

 

Der Algorithmus "Präklinisches Polytrauma-Management" soll eine Hilfestellung darstellen, um in einer für den Notarzt oder anderen Hilfeleistenden ausgesprochen anspruchsvollen Situation durch eine standardisierte Vorgehensweise möglicherweise lebensbedrohliche Situationen schnell zu erkennen und wichtige Diagnosen nicht zu übersehen.

Im Rahmen der Versorgung polytraumatisierter Patienten werden an den Notarzt hohe Anforderungen an seine notfallmedizinische Kompetenz gestellt. Neben diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen müssen darüber hinaus durch den Notarzt frühzeitig organisatorische Aufgaben bewältigt werden.

Geregelte Prozeßabläufe führen mit höherer Wahrscheinlichkeit zur besseren Qualität im Behandlungsverlauf und -ergebnis als Improvisation und kreatives Chaos. Algorithmen in der Notfallmedizin ermöglichen eine systematische und praktikable, schnelle und sichere Umsetzung festgelegter
Behandlungsrichtlinien und -empfehlungen. Die Anwendung von Algorithmen ermöglicht eine systematische Fehlersuche im Rahmen des Qualitätsmanagements . Systemimmanente, immer wieder auftretende Fehler und Probleme können bei einheitlichem Vorgehen eindeutig identifiziert und korrigiert werden. Bei verschiedenen unterschiedlichen Vorgehensweisen ist dies auch wegen der größeren Anzahl von Variablen oft nicht eindeutig möglich.

 

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