|
Prähospitales
Management von Traumapatienten Im
initialen Intervall der
prähospitalen Akutversorgung des
traumatisierten Patienten steht die
Sicherung der Vitalfunktionen im
Vordergrund. Nach eventuell indizierter
Blutstillung und
schnellstmöglicher Stabilisierung
der Kreislaufsituation hat die
Atemwegs-Sicherung und eine
adäquate konsekutive Ventilation
absolute Priorität. Der
Algorithmus "Präklinisches
Polytrauma-Management" soll eine
Hilfestellung darstellen, um in einer
für den Notarzt oder anderen
Hilfeleistenden ausgesprochen
anspruchsvollen Situation durch eine
standardisierte Vorgehensweise
möglicherweise lebensbedrohliche
Situationen schnell zu erkennen und
wichtige Diagnosen nicht zu
übersehen. Im
Rahmen der Versorgung
polytraumatisierter Patienten werden an
den Notarzt hohe Anforderungen an seine
notfallmedizinische Kompetenz gestellt.
Neben diagnostischen und
therapeutischen Entscheidungen
müssen darüber hinaus durch
den Notarzt frühzeitig
organisatorische Aufgaben
bewältigt werden. Geregelte
Prozeßabläufe führen
mit höherer Wahrscheinlichkeit zur
besseren Qualität im
Behandlungsverlauf und -ergebnis als
Improvisation und kreatives Chaos.
Algorithmen in der Notfallmedizin
ermöglichen eine systematische und
praktikable, schnelle und sichere
Umsetzung
festgelegter |
||||||||||||||||
|
|