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Lernziele
Klassifizierung
Präklinische
Notfalldiagnostik
Präklinische
Notfalltherapie
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Intubation
Bei
schwerverletzten Patienten ist nur durch eine
frühzeitige Intubation und entsprechend
kontrollierte Beatmung eine sichere,
ausreichende Oxygenierung und Ventilation zu
gewährleisten.
Eindeutige Notfallindikation
für die präklinische Intubation sind die Bewußtlosigkeit
nach SHT mit einem GCS <10 Punkte, manifeste respiratorische
Insuffizienz mit einer Sauerstoffsättigung <90% und eine
Atemfrequenz <10 oder >30/min. Wegen der relativ häufig
auftretenden Kombination von SHT und HWS-Frakturen muß die
Intubation unter Inline-Immobilisation
durchgeführt werden.
Zur eventuell nötigen
Einleitung einer Narkose
werden bei stabilen Kreislaufverhältnissen Barbiturate (z.B.
Thiopental) mit einer Dosierung von 2 - 5 mg/kg KG empfohlen.
Während
der Intubation sollte durch ausreichende
Analgosedierung und ggf. Relaxierung des
Patienten das Würgen oder Pressen gegen den
Endotrachealtubus vermieden werden, da dies ein
Ansteigen des intrakraniellen Druckes bewirkt.
Darauf ist in besonderem Maße auch bei der
Umlagerung und während des Transportes des
SHT-Patienten zu achten.
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