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Schädel-Hirn-Trauma Unter
einem SHT versteht man einen durch
Gewalteinwirkung am Kopf klinisch
feststellbaren oder in der bildgebenden
Diagnostik nachweisbaren Schaden, bzw.
eine Funktionsstörung des Gehirns
und der Hirnnerven, oftmals mit
Verletzung von Weichteilen und Knochen
des Schädels
kombiniert. Wie
bei jedem Notfallpatienten steht die
Überprüfung und Sicherung der
Vitalfunktionen an erster Stelle. Bei
jedem schweren Trauma und vor allem bei
Verletzungen oberhalb der Klavikula,
muß an eine instabile
Halswirbelsäulenverletzung gedacht
werden. Daher ist in solchen
Fällen frühzeitig eine
Immobilisation der HWS (z. B. durch
Stifneck ®)
vorzunehmen. Nach Stabilisierung der
Vitalfunktionen folgt ein "Check up"
mit orientierender
Ganzkörperuntersuchung, um die
Verletzungsschwere beurteilen zu
können. Durch
ein adäquates Angebot an
Sauerstoff und einen ausreichend hohen
zerebralen Perfusionsdruck muß
schon in der präklinischen
Versorgung einer zerebralen
Ischämie entgegengewirkt
werden. |
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