Extremitätentrauma und Amputationsverletzungen
Amputationsverletzungen


Lernziele

Extremitäten-
trauma

Amputations-
verletzungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach Klärung des Unfallhergangs und -zeitpunktes sowie der Untersuchung auf Begleitverletzungen sollte die Akutversorgung bei einer Amputation rasch und mit größter Sorgfalt geschehen. Die schonende Blutstillung und Verbandanlage am Stumpf und die komplette Asservation des Amputates, sowie seine sachgerechte Kühlung, sind grundsätzliche Voraussetzungen für eine spätere Replantation. Das kardinale Problem bei der Replantation ganzer Extremitäten ist die begrenzte Ischämietoleranz von Muskel- und Nervengewebe.

Der Zustand des Amputates hat für den Erfolg der Operation die größte Bedeutung, wobei die Kürze der Ischämiedauer ein wichtiges Kriterium darstellt. In vielen Studien wird beschrieben, daß die Kühlung eines Amputates bei einer Optimaltemperatur von ca. 4°C (sogenannte "kalte Ischämie") die Ischämietoleranz des Gewebes deutlich verlängern kann.

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