Rettungs-und Immobilisationstechniken
Wirbelsäulenimmobilisation


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"Technische
Rettung aus
Kraftfahrzeugen"

Wirbelsäulen-
immobilisation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bei vielen (poly-)traumatisierten Patienten muß an eine Begleitverletzung der Wirbelsäule gedacht werden. Insbesondere Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma weisen häufig auch eine Verletzung der Halswirbelsäule (HWS) auf. Der Verletzungsmechanismus kann hierbei wertvolle Hinweise auf das Verletzungsmuster geben (siehe untenstehende Tabelle). Die routinemäßige Immobilisierung, insbesondere der HWS, ist fester Bestandteil der präklinischen Traumaversorgung.




Inzidenz schwerer Wirbelsäulenverletzungen:


.

Gesamtkollektiv
n=195
PKW-
Frontalunfall
mit Gurt
Suizidaler
Sprung
Akzidenteller
Sturz

Gesamt-Inzidenz

16%
25%
30%
41%

HWS-Läsion

5%
17%
-
23%

BWS-Läsion

5%
-
8%
9%

LWS-Läsion

10%
8%
23%
23%

Querschnittsläsion

5%
8%
8%
23%
Inzidenz schwerer Wirbelsäulenverletzungen
(Abbreviated Injury Scale > 2 Punkte) beim Polytrauma-Patienten
in Abhängigkeit vom Unfallmechanismus;
Kollektiv von 195 Patienten mit einem mittleren Injury Severity Score von 39,5 Punkten
(Ruchholtz: Unfallchirurg 99 (1996) 633).

 

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