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Rettungs-und
Immobilisationstechniken Die
Erkenntnis, daß Patienten beim
Stromunfall, zum Selbstschutz des
Helfers, erst nach Unterbrechung des
Stromkreises behandelt werden
dürfen, oder daß das
Betreten einsturzgefährdeter
Bereiche unterbleiben sollte, liegt auf
der Hand. Weitaus bedrohlicher sind die
subtilen Gefahren, die nicht auf Anhieb
zu erfassen sind und die dazu
führen können, daß
Hilfskräfte schlagartig selbst in
die Rolle des Notfallpatienten
befördert werden. Insbesondere
bei Verkehrsunfällen auf
Landstraßen und Autobahnen kann
es durch die erhebliche
Gewalteinwirkung zu
Fahrzeugdeformierungen und zur
Einklemmung von potentiell
polytraumatisierten Unfallopfern
kommen. Die technische Rettung
gestaltet sich mitunter zeitaufwendig,
während gleichzeitig aber die
medizinische Versorgung des Patienten
sichergestellt werden muß. Das
Zusammenspiel von technischer Rettung
und notärztlicher Therapie
erfordert eine enge Kooperation von
Feuerwehr und Rettungsdienst und ist
Voraussetzung für einen effektive
Gesamtversorgung. Deshalb ist, sowohl
vom Notarzt Verständnis für
technische Belange zu fordern, als auch
vom Einsatzleiter der Feuerwehr
Einblick in medizinische
Prioritäten. Bei
vielen (poly-)traumatisierten Patienten
muß an eine Begleitverletzung der
Wirbelsäule gedacht werden.
Insbesondere Patienten mit
Schädel-Hirn-Trauma weisen
häufig auch eine Verletzung der
Halswirbelsäule (HWS) auf. Der
Verletzungsmechanismus kann hierbei
wertvolle Hinweise auf das
Verletzungsmuster geben. Die
routinemäßige
Immobilisierung insbesondere der HWS,
ist fester Bestandteil der
präklinischen
Traumaversorgung. |
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