Rettungs-und Immobilisationstechniken
Lernziele


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Gefahren
an der
Einsatzstelle

Algorithmus
"Technische
Rettung aus
Kraftfahrzeugen"

Wirbelsäulen-
immobilisation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Folgendes sollten Sie beachten:

Die Erkenntnis, daß Patienten beim Stromunfall, zum Selbstschutz des Helfers, erst nach Unterbrechung des Stromkreises behandelt werden dürfen, oder daß das Betreten einsturzgefährdeter Bereiche unterbleiben sollte, liegt auf der Hand. Weitaus bedrohlicher sind die subtilen Gefahren, die nicht auf Anhieb zu erfassen sind und die dazu führen können, daß Hilfskräfte schlagartig selbst in die Rolle des Notfallpatienten befördert werden.

Insbesondere bei Verkehrsunfällen auf Landstraßen und Autobahnen kann es durch die erhebliche Gewalteinwirkung zu Fahrzeugdeformierungen und zur Einklemmung von potentiell polytraumatisierten Unfallopfern kommen. Die technische Rettung gestaltet sich mitunter zeitaufwendig, während gleichzeitig aber die medizinische Versorgung des Patienten sichergestellt werden muß. Das Zusammenspiel von technischer Rettung und notärztlicher Therapie erfordert eine enge Kooperation von Feuerwehr und Rettungsdienst und ist Voraussetzung für einen effektive Gesamtversorgung. Deshalb ist, sowohl vom Notarzt Verständnis für technische Belange zu fordern, als auch vom Einsatzleiter der Feuerwehr Einblick in medizinische Prioritäten.

Bei vielen (poly-)traumatisierten Patienten muß an eine Begleitverletzung der Wirbelsäule gedacht werden. Insbesondere Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma weisen häufig auch eine Verletzung der Halswirbelsäule (HWS) auf. Der Verletzungsmechanismus kann hierbei wertvolle Hinweise auf das Verletzungsmuster geben. Die routinemäßige Immobilisierung insbesondere der HWS, ist fester Bestandteil der präklinischen Traumaversorgung.

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